MSA

Emotionale Intelligenz für Business, Sinn und Selbst

MSA-Testentwicklung: Studienhistorie

Die Testentwicklung der MotivStrukturAnalyse MSA bezüglich Item-Selektion, Reliabilität, Konstrukt- Validierung und Erst-Normierung umfasste von Mai 2006 bis Juni 2007 vier Untersuchungen mit über 1400 Teilnehmern. Eine fünfte Studie im Herbst 2007 diente zusätzlich der Konvergenzvalidierung, eine sechste und siebte Studie Ende 2007 der Re-Test-Reliabilität. In der achten Erhebung wurde im November 2008 die Erst-Normierung repräsentativ aktualisiert sowie Kriteriums- Validitäten ermittelt.

In der neunten Statistik im April 2011 wurde die MSA mit einer Stichprobe von über 9000 Teilnehmern einem umfassenden "Generalcheck" unterzogen und weiterentwickelt: Die Skalen-Reliabilitäten wurden stabilisiert, weitere Kriteriums- Validierungen und eine erneute Überprüfung der Konstruktvalidität durchgeführt, die endgültige Repräsentativnormierung vollzogen, sowie – in einem zehnten Schritt – eine Bereichs- und Branchennormierung für Führung, Vertrieb und Angestellte (Fach-/Sachbearbeiter) vorgenommen. Zudem wurden in einer elften und zwölften Studie im Mai 2011 und November 2014 weitere Item- Reliabilitäten, Konvergenz- Validitäten sowie Repräsentativ- Normen berechnet.

Insgesamt nahmen bisher über 12.000 Personen an den Untersuchungen zur MSA-Testentwicklung teilt.

Test-Essentials im Überblick

  1. Die MotivStrukturAnalyse zeigt insgesamt hervorragende testtheoretische Gütekriterien: Sie ist absolut objektiv, sehr reliabel und valide. Im Vergleich mit den Daten aller anderen gängigen akademischen oder kommerziellen motiv- und persönlichkeitspsychologischen Verfahren ist die MSA genauso gut, vielfach besser.
     
  2. Im Gegensatz zu fast allen anderen Testinstrumenten wird die Tendenz zur sozialen Erwünschtheit erfasst.
     
  3. Das Verfahren ist fair und ökonomisch: die MSA-Auswertung basiert auf geschlechtsspezifischen sowie führungs- und vertriebsspezifischen Normen, die etwa 20- bis 30minütige Durchführung ist stabile Grundlage für ein effizientes Coaching in vielen Berufs- und Lebensbereichen.
     
  4. Altersspezifische Befunde belegen den zeitlich weitgehend stabilen Trait- Charakter der Grundmotive.
     
  5. Soziodemographische Analysen bestätigen die kultur- und bildungs-unabhängige Ausprägung der Grundmotive.
     
  6. Die erwiesenermaßen hohe MSA-Praxisrelevanz in tausenden Anwendungen für berufsbezogene Führungs-, Karriere-, Team- und Unternehmensberatung, für Personalauswahl und -entwicklung ebenso wie für "private" Lebens- und Partnerberatung ist zudem ein nachhaltiger Beleg für die in der Psychologie häufig vergebens geforderte externe oder ökologische Validität: die individuellen MSA- Profildaten sind für die Testanwender ausnahmslos nützlich – für ihren Beruf und für ihr gesamtes Leben.
     
  7. Die MSA sowie die neuen MSA-Versionen "Führung" und "Vertrieb/Verkauf" beruhen auf geschlechts- und bereichsspezifischen repräsentativen Normierungen mit einer Gesamtpopulation von weit über 12.000 Menschen – dies kann wohl kaum ein anderes Verfahren vorweisen.