MSA

Emotionale Intelligenz für Business, Sinn und Selbst

Der Einklang von Können, Dürfen und Wollen

Jeder Mitarbeiter – unabhängig von der Hierarchiestufe – der in Kenntnis seiner individuell wichtigen Motive und seiner starken persönlichen MotivAusprägungen für das Unternehmen ausgewählt wurde, und seine Aufgaben und Befugnisse nach der intrinsich vorhandenen Motivation zugeordnet bekommt, ist engagierter, motivierter, belastbarer, nachhaltig erfolgreicher und stärker an das Unternehmen gebunden.

Die Anwendung emotionaler Intelligenz im täglichen Arbeitsalltag bedeutet herauszufinden, worin die individuelle - intrinsische - Motivation von Führungskräften und Mitarbeitern liegt und ihnen dann die dazu passenden Aufgaben und Befugnisse im Unternehmen zu übertragen. Gelebte intrinsische Motivation beflügelt nachhaltig, unterstützt Engagement und Motivation der Mitarbeiter, bindet die Fach- und Führungskräfte an das Unternehmen.

Am Anfang steht die Frage: Welches fachliche Können brauchen wir, um diese Aufgabe im Unternehmen zu besetzen? Die Definition von Ausbildung, Erfahrung, Fähigkeiten und Fertigkeiten ist schnell zusammengestellt. 

Darauf aufbauend wird die Stellenbeschreibung erstellt, werden die betrieblichen Befugnisse, Verantwortungsbereiche und die hierarchische Einordnung, das Dürfen festgelegt.

Nun folgt jedoch der wichtigste Teil der Positionsbesetzung, der bei vielen Personal-Entscheidungen im Unternehmen keine Beachtung findet: Das Wollen!

Spitzenleistungen entstehen nur dann auch gern und nachhaltig, wenn das von innen kommende Wollen vorhanden ist. Wer das tun soll, was er gern tun will - und häufig auch entsprechend gut kann - erbringt engagiert, motiviert und nachhaltig Spitzenleistung bei hoher Job-Zufriedenheit und Bindung an das Unternehmen. Denn: "Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten!" Konfuzius

Spitzen-Leistung = Können x Dürfen x Wollen

Welche MotivAusprägungen sind wünschenswert und hilfreich für die zu besetzende Position?

  • Lieber strukturiert und planvoll oder eher kreativ, improvisierend?
  • Ist Kontaktfreude wichtig oder wird ein introvertierter Tüftler gebraucht?
  • Welche Bedeutung haben intellektuelle Neugier oder pragmatische Umsetzungsbegeisterung?

Mit einer vordefinierten Benchmark der intrinsischen Antriebskräfte kann sowohl innerbetrieblich als auch bei Neubesetzungen vom externen Arbeitsmarkt einer Fehlbesetzung vorgebeugt werden.